Schnellstartleiste (Quicklaunch) in Windows 7

Unter Windows 7 gibt es die Schellstartleiste, eine bis anhin sehr nützliche Funktion nicht mehr. Mit ein paar Mausklicks kann die Schnellstartleiste wieder zum Leben erweckt werden:

 

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich innerhalb der Taskleiste und wähle aus dem Kontextmenü "Symbolleisten/Neue Symbolleisten" aus.
  2. Navigiere dann zum Ordner %USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch".
  3. Wähle diesen Ordner aus. Anschließend wird wieder die gewohnte Schnellstartleiste angezeigt.
  4. Allerdings steht jetzt auch noch die Bezeichnung des Ordners – "Quick Launch" dort, sodass noch mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf der Schnellstartleiste klickt werden muss und im Kontextmenü folgende zwei Optionen deaktiviert werden  "Titel anzeigen" sowie “Text anzeigen”

Falls der Ordner "AppData" nicht angezeit wird, muss die Anzeige von versteckten Dateien aktivier werden:

  1. Klicke im Windows-Explorer auf "Organisieren/Ordner- und Suchoptionen" und wechsle zum Register "Ansicht".
  2. Aktiviere die Option "Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen".

System Beep abstellen

Manchmal gibt es Programme oder Anwendungen via Terminalserver welche bei jedem Hinweis einen lauten System Beep hervorrufen. Dieser Beep kann weder in der Lautstärke reguliert noch mit „normalen“ Windows Bordmitteln unterdrückt werden.

Folgendes hat bei mir geholfen:

Gerätemanager öffnen

Ausgeblendete_Geraete_anzeigen

Unter Ansicht „Ausgeblendete Geräte anzeigen“ aktivieren. Danach werden die „Nicht-PnP-Treiber“ angezeigt. Nun mit der rechten Maustaste auf „Beep“ klicken und deaktivieren.

System_Beep

Nach einem Neustart des Computers bleibt der Beep nun aus.

XAMPP mit VirtualHost

Vor kurzem habe ich wieder mal XAMPP auf einer Windows Kiste installiert. Da mehrere „Domains“ zum testen auf der Installation laufen sollen, richtete ich diese in den Config-Files ein.

Hier eine Anleitung wie man mit XAMPP VirtualHosts erstellen kann:

Grundlagen

  • XAMPP ist unter „C:\xampp“ installiert
  • Die virtuellen Domains sind im Verzeichnis „C:\Domains“ installiert

1. c:\windows\system32\drivers\etc\hosts bearbeiten

In der „hosts“ Datei werden die „virtuellen“ Domains eingetragen welche zum Testen genutzt werden:


127.0.0.1 localhost
127.0.0.1 cmsms.dd www.cmsms.dd
127.0.0.1 cmsmstest.dd www.cmsmstest.dd

Hinweis: Unter Windows Vista und Windows 7 muss diese Datei als Administrator bearbeitet werden. Das heisst: Im Startmenü nach „notepad“ suchen. Danach mit der rechten Maustaste auf die angezeigte Datei „notepad.exe“ klicken und „Als Administrator ausführen“ wählen. Danach kann man im Notepad die „hosts“ Datei öffnen (Als Dateityp * wählen)

2. c:\xampp\apache\conf\extra\http-vhosts.conf bearbeiten

In dieser Datei werden die virtuellen Domains für den Apache eingetragen.

NameVirtualHosts aktivieren:
NameVirtualHost 127.0.0.1

VirtualHosts eintragen:



ServerName localhost
ServerAdmin webmaster@localhost
DocumentRoot "C:/xampp/htdocs"
ScriptAlias /cgi-bin/ "C:/xampp/htdocs/cgi-bin/"
ErrorLog "logs/localhost-error.log"
CustomLog "logs/localhost-access.log" combined

Options Indexes FollowSymLinks Includes ExecCGI
Order allow,deny
Allow from all
AllowOverride All
DirectoryIndex index.php index.shtml index.html index.htm


ServerName www.cmsms.dd
ServerAlias cmsms.dd
ServerAdmin webmaster@blattertech.ch
DocumentRoot "C:/Domains/cmsms"
ErrorLog "logs/cmsms.dd-error.log"
CustomLog "logs/cmsms.dd-access.log" combined

Options Indexes FollowSymLinks Includes ExecCGI
Order allow,deny
Allow from all
AllowOverride All
DirectoryIndex index.php index.shtml index.html index.htm


ServerName www.cmsmstest.dd
ServerAlias cmsmstest.dd
ServerAdmin webmaster@blattertech.ch
DocumentRoot "C:/Domains/cmsmstest"
ErrorLog "logs/cmsmstest.dd-error.log"
CustomLog "logs/cmsmstest.dd-access.log" combined

Options Indexes FollowSymLinks Includes ExecCGI
Order allow,deny
Allow from all
AllowOverride All
DirectoryIndex index.php index.shtml index.html index.htm


Die <Directory> – Einträge modifizieren die restriktiven Einstellungen im Apache httpd.conf und ermöglichen ein einfaches Finetuning je nach dem was man benötigt oder welche Umgebung man simulieren will.

Zum Schluss muss der Apache neugestartet werden, damit alle Änderungen aktiv werden.

Dropdown-Liste in Excel 2007 erstellen

Mit folgender Anleitung kann man in Excel 2007 sowie auch älteren Versionen (hier ist die Menüstruktur anders) eine Dropdown-Liste für eine Zelle erstellen.

1. Alle Begriffe welche in der Dropdownliste zur Auswahl kommen sollen in mehrere Zellen untereinander schreiben:

ExcelDropdown1

Danach den Menübereich “Formeln” öffnen und unter “Definierte Namen” auf den Menüpunkt “Namen definieren” klicken.

2. Einen Namen für die Auswahl eingeben.

ExcelDropdown2

3. Die Zelle wählen in der die Auswahl erscheinen soll. Nun in den Menübereich “Daten” wechseln und dort unter “Datentools” auf “Datenüberprüfung klicken.

ExcelDropdown3

 

4. Unter Zulassen “Liste” wählen. Als Quelle “=VorherDefinierterName” (in diesem Beispiel “=Ampelliste” eintragen.

ExcelDropdown4

5. Kontrollieren ob im Reiter “Fehlermeldungen” alle Häkchen richtig gesetzt sind.

ExcelDropdown5

6. Nun funktioniert die Dropdownauswahl

ExcelDropdown6

Windows: Benutzerkonto verstecken

Beim Login von Windows werden normalerweise alle Benutzerkonten angezeigt, welche auf dem Computer eingerichtet sind. Wenn nun z.B. ein Benutzerkonto nur dazu angelegt wurde, dass ein anderer Nutzer auf ein freigegebenes Netzlaufwerk zugreifen kann, möchte man diesen in der Auswahl nicht anzeigen. Um dies zu erreichen, muss man in der Registry einen Eintrag erstellen.

Folgende Anleitung gilt für Windows XP, Vista und Windows 7.

Windows+R drücken. Danach im sich öffnenden Fenster „regedit“ (ohne Anführungszeichen) eingeben. Um regedit ausführen zu können, braucht es Administratorenrechte. Nun folgenden Pfad öffnen:

HKEY_LOCAL_MACHINE->Software->Microsoft->Windows NT
->CurrentVersion->Winlogon->SpecialAccounts->UserList

Unter Windows 7 und Windows Vista gibt es die beiden Schlüssel „SpecialAccounts“ und „UserList“ nicht. Diese müssen also selber erstellt werden. Um die Schlüssel zu erstellen mit der rechten Maustaste auf Winlogon klicken und wählen im Kontextmenü den Eintrag Neu -> Schlüssel wählen. Als Schlüsselname SpecialAccounts wählen. (Gross- und Kleinschreibung ist wichtig)

Schlüssel erstellen

Nun mit der rechten Maustaste auf den Schlüssel SpecialAccounts klicken und den Schlüssel UserList erstellen.

Nun muss für jeden einzelnen Benutzernamen ein DWORD erstellt werden. Dazu mit der rechten Maustaste auf den Schlüssel UserList klicken und im Kontextmenü DWORD (32-Bit) oder QWORD (64-Bit) wählen. (Je nach dem ob ein 32-Bit Betriebssystem oder ein 64-Bit Betriebsystem installiert ist).

Als Namen muss der Benutzername des Benutzerkontos eingetragen werden.

Folgende Werte sind möglich:

0 = ausgeblendet
1= eingeblendet

Wichtig ist, dass alle Benutzerkonten eingetragen werden, welche auf dem Computer existieren. Mittels des Werts kann nun festgelegt werden, welche davon ausgeblendet werden.

Username einfügen

USB-HDD mit TrueCrypt verschlüsseln

Vor kurzem hat ein Lieferant bei uns eine HD bei uns vergessen. Im Anschluss darauf, dass er Sie wieder bekommen hat, habe ich mir überlegt, wie geschäftliche Daten geschützt werden sollten, damit diese nicht in falsche Hände geraten können.

TrueCrypt habe ich mir schon länger angeschaut, bisher jedoch nie wirklich ausprobiert. Nun habe ich zum testen eine USB HD in 2 Partitionen geteilt. Eine Partition von 4GB für den TrueCrypt Traveller und den schnellen Datentransfer und den Rest der HD als verschlüsselte Partition.

Eine Anleitung wie mit TrueCrypt eine Partition verschlüsselt oder ein verschlüsselter Container erstellt werden kann, gibt es zu hauf im Internet. Deshalb werde ich hier nicht nochmals das gleiche erzählen.

board.gulli.com/thread/674868-anleitung-tutorial-und-howto-truecrypt-verschluesselung/
http://stadt-bremerhaven.de/externe-festplatte-mit-truecrypt-verschlsseln/
stadt-bremerhaven.de/dropbox-und-truecrypt-verschluesselte-daten-in-der-cloud/

Einen grossen Nachteil hat das verschlüsseln einer Partition auf der USB-HD. So werden beide Partitionen angezeigt. Sowohl die normal lesbare, wie auch die verschlüsselte. Windows 7 fragt sofort nach dem einstecken der Platte, ob diese Formatiert werden soll, da die Partition nicht formatiert ist. Dies ist natürlich sehr unschön, da TrueCrypt die Partition unter einem anderen Laufwerk-Buchstaben einbindet.

Des weitern kann so natürlich die Festplatte versehentlich formatiert werden. (Gerade wenn sie Mobil eingesetzt wird)

Unter Windows gibt es die Möglichkeit eine Partition auszblenden, in dem man den Laufwerk-Buchstaben entfernt. Dies funktioniert jedoch nur auf dem Computer auf dem dies auch eingestellt wurde. Auf jedem anderem Computer wird das verschlüsselte Laufwerk wieder angezeigt.

Nach längerem Suchen habe ich nun die Lösung dafür gefunden. Mit dem Paragon Harddisk Manager kann man eine Partition verstecken (Hide Partition):

Hide Partition

Von einer Aktion her, hatte ich noch den Paragon Harddisk Manager 8.5 gespeichert. Mit diesem die gewünschte Partition selektieren und dann im Kontextmenü „Hide Partition“ wählen. Danach wird die Partition sowohl unter WinXP, WinVista, Windows7 und Mac OS X 10.6 nicht mehr angezeigt. Sie ist jedoch weiterhin problemlos per Truecrypt mountbar.

Möglicherweise geht dies auch mit dem Acronis Disk Director (Testversion)

Wenn jemand eine Freeware oder Open Source Software kennt, welche dies ebenfalls kann, gerne dies in den Kommentaren erwähnen.

Windows 7: Skype auf Tray minimieren

Nachtrag: Ab Skype 5 lässt sich dies einstellen.

Microsoft schreibt in den Richtlinien für Windows 7 fest, dass ein Programm in der Regel nicht mehr auf den Tray minimiert werden soll. Seit der Version 4.2 hält sich auch Skype daran. Mit einem kleinen Trick kann man das Minimieren wieder erzwingen:

Startmenü -> Skype Icon -> rechte Maustaste -> Eigenschaften

Startmenü öffnen und „Skype“ suchen. Mit der rechten Maustaste auf das Icon klicken und danach im Kontextmenü „Eigenschaften wählen“

Nun in den Reiter Kompatibilitätsmodus wechseln. Hier als Kompatibilität „Windows Vista SP2“ angeben.

Kompatibilitätsmodus Vista SP 3

Diese Möglichkeit ist nicht mit dem Autostart von Skype geprüft. Mit einem manuellen Start aus dem Startmenü funktioniert dies.

Windows: Monitor in mehrere Teilbereiche aufteilen

Wer mit 2 oder mehr Montore arbeitet, schätzt die Möglichkeit 2 oder mehr Programme gleichzeitig im Auge zu haben. Nun werden die Monitore mittlerweile immer grösser und breiter. Zwei 24″ oder 27″ Monitore nebeneinander verbrauchen recht viel Platz. Warum nicht die Programme auf einem Monitor selber in mehreren Teilfenstern ordnen.

Zwei Produkte habe ich gefunden welche ich in der nächsten Zeit näher anschauen werden:

WinSplit Revolution

 

Grid Move (grosses Bild ist animiert)

WinSplit Revolution
Grid Move

Windows 7: Grösse der Systempartition

Wie gross die Systempartition unter Windows 7 sein soll, darüber scheiden sich die Geister bzw die Abwägung zwischen Festplattengrösse und Daten. Hier ein paar Hilfen mit denen der benötigte Festplattenplatz besser abgeschätzt werden kann.

Windows wächst ab Windows Vista kontinuierlich, da jede Treiberversion gespeichert bleibt. Dies sollte als erstes berücksichtigt werden. Ein weiterer Punkt der sehr viel Speicher benötigt, ist die Auslagerungsdatei und der Ruhezustand. Dies hängt vom installieren RAM sowie der Grafikkarte ab:

Windows legt ja automatisch eine Auslagerungsdatei (pagefile.sys) von der Größe des 1,25 fachen des RAMs und eine Ruhezustandsdatei (hiberfil.sys) von der Größe des RAMs + Grafikkartenspeicher an.

  • Bei 8 Gb RAM und 1 Gb Grafikartenspeicherplatz = 10 Gb pagefile.sys + 9 Gb hiberfil.sys = 19 Gb für diese beiden Dateien.
  • Bei 4 Gb RAM und 1 Gb Grafikartenspeicherplatz = 5 Gb pagefile.sys + 5 Gb hiberfil.sys = 10 Gb für diese beiden Dateien.
  • Bei 1 Gb RAM und 256 Mb Grafikartenspeicherplatz = 1,25 Gb pagefile.sys + 1,25 Gb hiberfil.sys = 2,5 Gb für diese beiden Dateien.

Diverse Tipps zu Windows 7 gibts z.B. im Windows 7 Board

Weitere Tipps sind gerne in den Kommentaren willkommen.

Windows: Repair CD für Vista und Windows 7

Manchmal (wir hoffen natürlich nie) kann Windows mit der Meldung starten: „Bitte System reparieren“. Versucht man danach das System zu starten, bleibt der Bildschirm schwarz.

Natürlich hat man dann keine originale Vista oder Windows 7 DVD zur Hand. Bestimmt hat der Hersteller des Rechners entweder gar keine DVD mitgeliefert oder eine kastriere Recovery-DVD, welche nicht über Reparaturfunktionen verfügt.

Auf jeder Installations-DVD vom Windows befindet sich zusätzlich ein Reparaturcenter. Dabei handelt es sich um ein Live-System, das eine defekte Windows-Installation reparieren kann. Eine reine Reparatur-CD kann hier als Torrent heruntergeladen werden:

Windows Repair CD für Vista
Windows Repair CD für Windows 7

Die Reparatur-CDs sind auf englisch.

Nach dem die ISO-Datei heruntergeladen wurde, muss sie auf eine CD gebrannt werden. Dies kann durch ein beliebiges Brennprogramm wie z.B. Nero, CDBurnerXP oder Deepburner erfolgen. Danach legt man die CD ins DVD-Laufwerk des Computers ein. Beim Starten des PCs erscheint ganz am Anfang der Boot-Screen. Hier wird für sehr kurze Zeit die Tastenkombination für das Boot-Verhalten angezeigt. (z.B. F12 – Boot Option). Hier kann gewählt werden, ab welchem Medium der Computer gestartet wird.

Startet nun der Computer vom DVD-Laufwerk erscheint als erstes eine schwarze Maske mit einer Auswahl. Es ist die obere Option zu wählen. Nun startet das Installationsprogramm von Windows. Als erstes muss die Sprache (hier ist nur Englisch verfügbar) sowie das Tastaturlayout gewählt werden.
Danach findet man unten Rechts „Windows Repair“. Hier draufklicken.

Nun sucht das Installationsprogramm nach einer bestehenden Installation. Diese danach auswählen und reparieren.